Nicht ohne meine HootSuite

Social Media Monitoring ist einfach mit dem Tool HootSuite. Man kann verschiedene soziale Netzwerke miteinander verbinden und sie dadurch im Auge behalten. Oder eine Nachricht in HootSuite schreiben und in beliebige soziale Kanäle posten bzw. streuen. Sehr komfortabel! Andreas Weck hat im Fachmagazin t3n einen hilfreichen Beitrag geschrieben, wie HootSuite funktioniert: Schritt 1: Einen HootSuite-Account aufsetzen Um HootSuite nutzen zu können, muss man sich zuerst einen Account anlegen. Dafür ruft man hootsuite.com im Browser auf und meldet sich in der kostenlosen Version mit einer beliebigen E-Mail-Adresse, seinem vollständigen Namen und einem selbstgewählten Passwort an. Außerdem gibt es eine Facebook-Social-Login-Option, die sich mittels App mit deinem Facebook-Konto verbindet und einen Account automatisch anlegt. Bei dieser Variante bekommt man ein Übergangspasswort an die Mail-Adresse hinter dem Facebook-Account geschickt, mit dem man sich fortan einloggen kann. Wer sich dennoch ein eigenes Passwort zulegen möchte, kann das automatisch generierte in den Account-Einstellungen auch gegen ein individuelles Passwort eintauschen. Im Anmeldebereich der HootSuite kann man sich manuell oder via Social Login einen Account anlegen. Im Anmeldebereich der HootSuite kann man sich manuell oder via Social Login einen Account anlegen. Die kostenlose Version beinhaltet fünf soziale Profile, man kann aber leider keine weiteren Teammitglieder einbinden. Zumal sind nur einfache Analytics-Berichte und lediglich zwei RSS- beziehungsweise Atom-Feeds inklusive. Uneingeschränkt kann man die Nachrichtenplanung für sich nutzen und auch unbegrenzt Apps integrieren. Mehr zu den Funktionen erfahrt ihr im Folgenden. Neben einem kostenlosen Account kann man zwischen einem Pro- und einem Enterprise-Account wählen, die sich wie folgt staffeln – für letztere Option ist allerdings kein Preis-Modell öffentlich einsehbar: Es gibt drei Accountmodelle innerhalb der HootSuite: Eine Kostenlos-,...

Wer sät, der wird ernten

Die Ausgangsfrage für die Mediaplanung lautet: Über welche Kanäle erreiche ich meine einzelnen Zielgruppen, um mein Unternehmen nach vorn zu bringen? Grundsätzlich sieht der Ablauf folgendermaßen aus: Welches Budget wird benötigt? Wie lautet die Werbebotschaft? Wer soll mit der Werbekampagne erreicht werden? Welche Werbeform soll eingesetzt werden? In welchen Medien soll geworben werden? Wann und wo soll geworben werden? (zeitliche und geographische Streuung) In welcher Art soll geworben werden? (kontinuierlich oder mit Unterbrechungen) Im Social Media Marketing lassen sich verschiedene Kanäle für innovative Ideen nutzen. Vorausgesetzt, man kennt die entsprechenden Tools dafür. Spiel oder Gewinnspiel für Facebook entwickeln (tobit.com, um eigene Apps zu erstellen) Video auf YouTube einstellen (Videos werden häufig angesehen und geteilt, evtl. eigenen Kanal einrichten) Audiobeitrag im Blog der eigenen Website (und als Werbespot im Radio) Audiomeldung (mit Tool italk24.de, für gesprochenen Text und Musik: soundcloud.com) Fotos (z.B. Tierfotos im Endkonsumenten-Bereich) und Infographiken einsetzen Animationen (shareifyoulike.com) Präsentationen, am besten animiert (prezi.com, canva.com, slideshare.net) All diese Tools vereinen die typischen Eigenschaften eines Tools im Web 2.0: Sie sind SLATES (Search, Links, Authoring, Tags, Erweiterungen, Signals) Sinnvoll ist es, auf der Unternehmens-Website multimedial zu arbeiten, also neben Text auch Fotos, Musik, Sounds, Animationen und Videos einzubinden. Bei der Verbreitung des „Marketing-Virus“ lassen sich zwei Formen unterscheiden: Einfaches Seeding (der Komsument stößt selbst auf die Kampagne, Streuungsprozess wird auf natürliche Weise ausgelöst, z.B. über Freunde, Bekannte) Erweitertes Seeding (der Kampagneninhalt wird gezielt auf möglichst vielen Kanälen verbreitet, über Mulitplikatoren. Direkt über Werbung, Verzeichnisse, Suchmaschinen, Videoplattformen, soziale Netzwerke. Indirekt über Tests, redaktionelle Beiträge, Weblogs) Immer an den Marketing-Mix denken: Der Seeding-Prozess sollte nicht nur in Online-Medien, sondern auch in den...

Mediaplanung tut not

Entscheidend für die erfolgreiche Mediaplanung ist ein strategisches Vorgehen. Die Schritte im einzelnen: Strategieplanung – Content-Planung – Content-Medien – Content-Kanäle Am Anfang muss eine durchdachte Strategie stehen. Deshalb diese Checkliste: Wo sind Ihre Zielgruppen im Internet zu finden? Welches sind die wichtigsten Informationsmedien Ihrer Zielgruppen? Welche Sprache und Begriff-Welten nutzen Ihre Zielgruppen (wichtig für die Keyword-Planung) Über welche Medien kommunizieren Ihre Zielgruppen? Welche Fragen und Problemstellungen haben Ihre Zielgruppen (wichtig für die Content-Planung)? Wie und was kommunizieren Ihre Zielgruppen?   Diese Checkliste hilft bei der Content-Planung: Welche Fragen haben unsere Zielgruppen? Welche Probleme können wir für unsere Zielgruppen lösen? Womit beschäftigen sich unsere Zielgruppen? In welchen Sprach- und Begriffswelten bewegen sich unsere Zielgruppen (Alltagssprache, Fachsprache)? Welche wichtigen Keywords sollten wir für unsere PR-Medien verwenden? Welche Begriffe verwenden unsere Zielgruppen für Suchanfragen im Internet? Wie häufig werden welche Begriffe für Suchanfragen verwendet? Danach gilt es, die richtigen Medien auszuwählen: Online-Pressemitteilungen RSS-Feeds Fachbeiträge Whitepapers Präsentationen Social Media Posts (z. B. Blog Posts und Tweets) Social Media News E-Newsletter E-Zines E-Books Übersicht über die wichtigsten Kommunikationskanäle im Internet: Presseportale, z. B. OpenPR, firmenpresse.de, FairNews.de, INAR.de RSS-Verzeichnisse, z. B. rss-nachrichten.de Artikelportale und Expertenforen, z. B. experto.de, online-artikel.de Corporate Blogs, z. B.  pr.pr-gateway.de Social Networks, z. B. Facebook.de, Twitter.com, StudiVZ.de, Xing.de Bookmarkverzeichnisse, z. B. MisterWong.de, Delicio.us SocialNews Networks, z. B. ShortNews.de File Sharing Portale, z. B. SlideShare.com, Scribd.com (Quelle: vgl. www.experto.de, Autorin Melanie Tamble)  ...

Die kleinen Helferlein – Konsumgöttinnen und andere Marken-Freaks

Stichwort Produktsampling: Ziel des Produktsamplings aus Unternehmenssicht ist es, das Produkt bekannter machen oder dessen Erfolg zu testen. Auf das Social Web übertragen, heißt das: Privatpersonen stellen sich dem Unternehmen als kostenlose Produkttester zur Verfügung. trnd ist die größte europäische Marketing-Community in diesem Bereich. Der Ablauf ist folgendermaßen: Der Nutzer registriert sich. Er füllt sein Profil aus, um ein sog. Ticket zu bekommen. Es folgt eine Einladung eines Unternehmens, für das er als Tester interessant ist. Er bewirbt sich um die Partnerschaft. Kommt diese zustande, erhält er die Guidelines, in denen steht, wie der Test ablaufen soll. Nach Ablauf des Tests darf der Tester das Produkt meist behalten. Auf den Aktionsseiten des Unternehmens und in seinem Blog berichtet er über seine Testerfahrungen. Auf diese Weise lässt sich relativ leicht ein erfolgreicher Blog aufbauen. Dies funktioniert besonders gut mit Lifestyle-Produkten. Wenn Blogger auf den verschiedenen Kanälen über ein Produkt berichten, bewegen sie sich im Word-of-Mouth-Marketing (WOM). Bei Erzählungen von Mensch zu Mensch ist wie im generellen Empfehlungsmarketing die Glaubwürdigkeit der Aussagen sehr hoch. Befragungen belegen: 93% empfehlen das Produkt weiter, 82% würden es wieder kaufen – das sind Traumzahlen! Buzzmarketing bezeichnet eine Technik zur Erzeugung eben dieser Mundpropaganda, z.B. mit Aktionen. To buzz; engl. für summen bzw. schwirren; wird auch mit Gerede übersetzt. Beim Buzzmarketing sprechen Privatpersonen in ihrem sozialen Umfeld (bei Freunden und Kollegen) oder an öffentlichen Plätzen (Bushaltestellen, Warteschlangen) in einem natürlichen und ungezwungenen Kontext positiv über eine zu bewerbende Marke bzw. Produkte, Services und Unternehmen (Beispiel Apple). Es entsteht eine sehr virale Verbreitung, stärker als bei der Mundpropaganga. So entstehen Produktcommunities, die offline, also im realen Leben,...

Prüfungsfragen

Zehn Fragen zum Thema Social Media Marketing. Sie können in der Abschlussklausur vorkommen. Beschreiben Sie den Kommunikationswürfel! Der Kommunikationswürfel beschreibt die drei Dimensionen der PR; integriert, crossmedial und vernetzt. Integriert heißt, dass ich die PR an das Unternehmen anpassen muss, an seine Größe, seine Standorte, seine Branche etc. Für einen kleinen Handwerksbetrieb mit drei Angestellten im ländlichen Bereich gelten andere Bedingungen als für ein national agierendes Dienstleistungsunternehmen mit vielen hundert Mitarbeitern an zig Standorten, die in unterschiedlichen Hierarchiestufen arbeiten. Crossmedial bedeutet, dass ich medienübergreifend agiere. D.h. ich nutze nicht nur die klassischen Gatekeeper-Medien, sondern auch – natürlich in Abstimmung mit diesen – die sozialen Medien. Die neuen Medienformen wie Blogs, Facebook, Twitter und Co. werden immer wichtiger und bieten neue, früher ungeahnte Chancen: Die einseitige Massenkommunikation kann überwunden werden zugunsten eines echten Dialogs. Neue Methoden sind z.B. Storytelling. Moderne PR ist auch vernetzt. Unternehmen bauen sich Kontakte auf und pflegen sie: Fans, Freunde, Follower, Abonennten. Entscheidend ist, echtes gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und Akzeptanz aufzubauen. Zeichen von Interesse und Wertschätzung sind Links, Likes, Kommentare.   Was macht Cluetrain PR aus? Cluetrain PR (zielt auf den Menschen als Ganzes, nicht mehr nur auf die Zielgruppe, ist vernetzt und transparent, will Verständigung erzielen und überzeugen. Die Kommunikation muss personalisiert und authentisch sein. Hauptelemente sind Zuhören, Interaktion und Kollaboration.) Sie berücksichtigt den sog. Groundswell, d.h. den sozialen Trend, dass Menschen weltweit neue Technologien nutzen, um Informationen, Hilfen und Tipps voneinander zu bekommen statt wie früher fertig vorgesetzt von Unternehmen, Medien und Institutionen.   Welche PR-Formen lassen sich unterscheiden? Digitale PR (Distributionskanal, Infos stehen im Vordergrund) Internet PR (Feedback- und Kontaktformulare kommen hinzu, PR...

Von Crowdsourcing bis Taxonomie – die Basics

Diese Basics sollte jeder, der im Social Media tätig werden möchte, aus dem Effeff kennen. 90-9-1-Regel (Mehr dazu in: Schindler/Liller: PR im Social Web, Das Handbuch für Kommunikationsprofis, S.7) Interaktivität – Interaktion, S. 12 Kommunikationswürfel, S. 13-15 und S. 91: Welche Ebenen gibt es da? Beschreiben sie diese kurz! Authenzität S.18, Transparenz, Dialogfähigkeit – damit fährt man im Social Media Marketing am besten Crowdsourcing, S. 21-22 (Beispiel Koch) Strong ties, weak ties, S. 25 Groundswell, S. 27 – Was macht Cluetrain PR aus? Creator, Collector, Inaktives, S. 27 Tool, S. 29 Drei Facetten der Nutzung, S. 31 Conversation Prism, S. 32 Welche Kanäle im Video-Bereich? Im Bilder-Bereich? Im Social Network? Wie lässt sich Wissen einheitlich verwalten? S. 33 Mit Schlagwörtern klassifizieren, Taxonomie, S. 48 Formen der PR, S. 54 und S. 56, S. 59 (PR 2.0) SLATES, S. 74 Content is king, context is queen, S. 80 Meinungsführer, mass mavens, mass connectors S. 83f. Digital Natives, Digital Residents, S. 83 Vier Gesprächsebenen (Vier-Ohren-Modell), S. 97 RSS-Feed, RSS-Reader, Embed-Code, Hyperlink, Backlink, S. 109f. Sentimentanalyse, S. 131f. (Was versteht man darunter? Beispiel!) Influencer, S. 135 Kommunikationskonzept, SWOT, S. 317 Krisenphasen, S. 159-169, Reputationskrise, Brouhaha, Resonanzkrise, Shitstorm Kommentarrichtlinien (= Netiquette), S. 169; Beispiel!) Storytelling, S. 180 Events, S. 195 – 203 (Beschreiben Sie Vorgehensweise, um eine Barsession im Vorfeld bekannt zu machen) Social Media Guidelines und Policies, S. 233ff Ziele (SMART, POST-Methode), S. 245 Kommunikationskonzept, SWOT, Ziele, S. 317-320 KPI (Leistungskennzahl, S. 334 und S. 342) und ROI (Return on Invest, S. 334) Messwerte – Welche gibt es in Netzwerken? S. 336 Drei Erfolgs-Messebenen, S. 338 Agentur-Auswahl, S. 364 Organisationsformen/Implementation von Social...