Prüfungsfragen: Zusammenfassung

Das einmonatige Unterrichtsmodul Onlinemarketing am Comcave College schließt mit einer Klausur ab. Hier sind die Prüfungsfragen: Wofür steht SERP? Antwort: Search Engine Result Page Welche Arten von Bannerwerbung gibt es? Antwort: Full size, rectangle, skycraper, square banner, wallpaper-banner. Was sollten Sie (z.B. bei Suchmaschinenoptimierung) nicht tun? Antwort: Den HTML-Tags keine Keywords mitgeben. Unterschied Page Rank und Ranking auf SERP? Antwort: Page Rank (= Verlinkungsrate) von 0 ist der erste, der angezeigt wird. Wert von 10 ist sehr gut. Ranking auf SERP (= Anzeige auf den Suchergebnisseiten) geht von 1 bis 10. 1 ist der beste Wert. Unterschied Online- zu Internetmarketing in Bezug auf die 4 P’s! Antwort: Product, Place, Price, Promotion. Internet-Marketing: Produkt wird auf marketingtechnisch relevanter Seite vermarktet (meist alles auf meiner Website) Alle Maßnahmen, die ich unternehme, um Interessenten (Leads) auf meine Seite zu ziehen, gehören zum Online-Marketing (Affiliate-Marketing, Zusammenarbeit mit Partnern, E-Mail-Marketing, Mobile Marketing, im Suchmaschinenbereich). Welche Disziplinen gehören zum Suchmaschinen-Marketing (SEM)? Antwort: Suchmaschinen-Optimierung (SEO) mit Onpage und Offpage Optimierung, Keyword-Advertising (SEA), Universal Search. Was bedeuten typische Begrifflichkeiten? Antwort: CTR = Click through Rate Lead = Interessent CR = Conversion Rate (Lead-CR: Besucher wird in Interessent umgewandelt, Kunden-CR: Interessent wird in Kunden umgewandelt) CpC = Cost per Click PpC = Pay per Click oder „Earning per Click“ Was ist bei OnPage SE0 zu beachten? Antwort: Keywords verankern, vorher: eine gute Auswahl treffen, an Density denken Bestes Keyword in Domain (bezieht sich auf organische Suchergebnisse). (Auseinanderhalten: Keywords für Anzeigen, Keywords für organischen Bereich.) Auf den Unterseiten auf die Keywords konzentrieren, die für die Unterseite wichtig sind. In Bildern Keywords in Alt- und Title-Attribut schreiben. In den Ankertext...

Prüfungsfragen Fortsetzung

Weiter gehts mit Prüfungsfragen. Zunächst aber gibt es einen Nachtrag zum Thema „Keyword-Recherche“. Siehe unten. Was muss bei einer Keyword-Recherche unbedingt beachtet werden? Antwort: Die Keyword-Recherche ist das A und 0 bei der Vorgehensweise. Zuerst eine vernünftige Strategie auf die Beine stellen, die Marketingziele festlegen und dann gleich die Keyword-Recherche durchführen. Bei der Keyword-Prüfung mit Google-Keyword-Planer: Konkurrenzanalyse nicht vergessen. Verschiedene Tools nennen: z.B. Seoquake oder Google Trends (um jahreszeitliche Trends zu erkennen) oder Google Places (wird angezeigt, wenn Stadtnahme und Dienstleistung eingegeben wird – geeignet für lokale/regionale Unternehmen). Unterscheiden: Keywords für Anzeigengruppe und Keywords für den organischen Suchergebnisbereich. Ein Foto einzufügen, verbessert die Aufmerksamkeit auf der Suchergebnisseite: Ein Profil in Google+ anlegen und mit der eigenen Website verknüpfen (rel=“author“). Wie kann ich bei einer Marketing-Kampagne die Social-Media-Elemente sinnvoll automatisieren?  Antwort: Mit den Tools hootsuite.com und bufferapp.com kann ich mehrere Netzwerke miteinander verknüpfen,  d.h. ich brauche nur eine Nachricht schreiben, und sie wird über verschiedene Netze herausgeschickt. Twitter einzubinden, bringt viele Backlinks und die eigene Seite schnell nach vorne. Dafür Automatismus über RSS-Feed erstellen: Passenden, auf jeden Fall seriösen (!) Feed-URL aussuchen und unter „RSS/Atom bearbeiten“ eintragen, an eigenes Netzwerk senden, jeder Nachricht eigenen Text voranstellen. Das bedeutet: Wann immer ein neuer Post/Tweet produziert wird, wird er über unseren Kanal auf Twitter oder Facebook verbreitet. Anderer Weg, um neue Posts automatisch zu erstellen: Editorial-Kalender Es gibt aber auch viele tote Kanäle, die nur dazu dienen, Backlinks zu erzeugen. Wichtig ist, zu wissen, was mal will: Informieren oder mit anderen kommunizieren. Was ist Mobile Marketing? Antwort: Ist eine Disziplin im Online-Marketing und meint jede Verwendung drahtloser Telekommunikation. Empfänger sind Menschen, die...

Erfolgsmessung mit sumall und tynt

Wir sind noch im Thema Erfolgsmessung, lernen weitere spezielle Tools wie sumall und tynt kennen und bewegen uns locker Richtung Video-Marketing. Was leistet das Tool sumall.com? Antwort: Es verbindet Social Media Marketing mit Internet-Marketing und erlaubt, Trends und Daten aus facebook, Twitter etc. sowie aus Google, Google Analytics, Amazon, Ebay, Youtube gemeinsam zu beobachten und zu analysieren. Vor der Analyse müssen natürlich wieder Unternehmens-Ziele definiert und daraus erst Maßnahmen abgeleitet sein. Und guter Content produziert worden sein. Was ist das Besondere an tynt? Antwort: Tynt ist ein kostenloses Monitoring Tool. Es erzeugt Backlinks auf unsere Seite (wenn jemand Content von unserer Seite in eine Mail kopiert, erscheint automatisch unsere URL bzw. SpeedShareBar [Facebook-, Twitter-Button etc.] am Ende des Textes. Und welcher Text kopiert wurde. Das Besondere: Tool zeigt an, über welches Outbound-Keyword Besucher auf unsere Seite gekommen ist. Und bei welchem Wort er wieder gegangen ist. Welche drei Mess-Bereiche lassen sich bei Monitoring und Analyse unterscheiden? Antwort: Netzwerk-Ebene (wie ist Website verlinkt?) Nutzer-Ebene (wie ist Verweildauer der Besucher, wieviele returning visitors?) Falls schlechte Usability, mit Google Analytics sog. A/B-Test durchführen. Inhalts-Ebene (wie kommen Inhalte bei meiner Community an?) Welche Kriterien gelten im Video-Marketing? Antwort: Produktbeschreibung plus youtube-Video funktioniert am besten, besser als Produktbeschreibung plus Bild. Auch hier Keyword-Recherche am Anfang. Video nicht länger als 10 Minuten. Video im Bereich Freizeit eher erfolgreich: großer, attraktiver Bereich Humor zählt Überlegen, ob Monetarisierung sinnvoll (Overlay-In-Video – vor dem Video oder TrueView In-Stream – innerhalb des Videos) Backlinks von anderen Seiten erzeugen Klick auf eigene Website einbinden Einbetten zulassen (andere Website-Betreiber können mein Video auf ihrer Seite einstellen, dient meinem Branding) Geheimtipp für...

Die Google-tools – unerlässlich!

Mit Google Analytics geht’s weiter… Mit welchen Kennzahlen messe ich den Erfolg in Google Analytics? Antwort: Wichtig sind folgende Kennzahlen: Sitzungen („Aufrufe“ der gesamten Website) Seitenaufrufe Absprungrate durchschnittliche Sitzungsdauer. Weiterhin sind wichtig: die demografischen Angaben zu den Besuchern (Stadt / Land) und Angaben zu deren System (Browser, Betriebssystem, Internetanbieter). Regelmäßiges Beobachten (Monitoring) ist entscheidend: Wie entwickelt sich meine Website? Analyse erst später durchführen. Mit diesem Tool kann ich Ziele definieren, die ich auch monetär beziffern kann (z.B. 1 Click auf danke-Seite = 1 €). Kennzahlen und KPI definieren und hinterlegen. Benutzerdefinierte Ziele können sein: Jemand hat danke-Seite angeklickt. Verweildauer auf Seite (z.B. 5 Minuten) Seiten pro Sitzung (z.B. jemand hat drei Seiten auf meiner Webpräsenz angeklickt) Ereignis (z.B. Benutzer hat Video abgespielt) Wichtig: In Google Analytics kann ich die Ziel-Conversion-Rate  ablesen. Und auch den sog. „Trichter“ ablesen  (d.h. wieviele Leute gehen von der ersten Seite auf die zweite usw.). Viele weitere, auch individuell messbare Details sind messbar (Alter, Geschlecht, Interesse). Wie viele andere Tools ist das Programm Google Analytics als Dreier-Konstrukt aufgebaut: Konto (mit Nutzerverwaltung) – Property (hier Tracking-Informationen und AdWords-Verknüpfung) – Datenansicht (hier Ziele und Einstellungen, z.B. zur Währung). Externe Programme wie AdWords und AdSense lassen sich mit Analytics verknüpfen. Kleine Test-Frage: Wie prüfe ich, ob Suchanfragen auf meiner Seite gelandet sind? Antwort: Mit Google Webmaster-Tools kann ich Suchanfragen und Links zu meiner Website messen. Besonders interessant: die Auswertung von Keywords!...

E-Mail-Marketing sichert den Erfolg

E-Mail-Marketing und Erfolgsmessung sind die Keywords für heute. Wie kontrolliere ich den Erfolg einer Newsletter-Kampagne? Antwort: Mit mailchimp, Menüpunkt reports: Wie ist open rate? Wie ist click rate auf Links? Wieviele total opens*? Wieviele bounces (Fehler)? Man unterscheidet soft und hard bounces. (soft = z. B. Urlaubsabmeldung/“out of office“-message eines Adressaten) (hard = z. B. Server existiert nicht mehr) – Aus Mailing Liste herausnehmen. Liste sollte überhaupt regelmäßig gepflegt werden. Detaillierte Auswertung und entsprechende marketingtechnische Umsetzung möglich: *Wer hat Mail wie oft und wann geöffnet? (Wer Mail mehr als drei Mal geöffnet hat, sollte nochmal in einer kleineren Kampagne angesprochen werden, denn es ist tatsächliches Interesse vorhanden: Gutschein gewähren etc.) Ebenfalls prüfen: Wer hat sich abgemeldet? Verlauf beobachten: Gibt es Ermüdungserscheinungen? Video zu lang? Betreffzeile nicht treffend? Immer wieder verändern und per A/B-Split-Test prüfen, ob Aufwärtstrend zu beobachten ist. Was ist ein Autoresponder bzw. ein follow-up Autoresponder? Antwort: Eine automatisch generierte E-Mail-Antwort. Der Follow-up Autoresponder bezieht sich auf einen nachfolgenden definierten Zeit- und Aktionsplan. Es muss ein trigger (Auslöser) festgelegt werden, wann Mails verschickt wird. Wie funktioniert eine Autoresponder-Serie? Antwort: Wenn sich ein Besucher in den Newsletter auf meiner Seite eingetragen hat (Trigger), erhält er automatisch die erste Mail. Er erhält einen kostenlosen Bonus mit Tipps zu unserer Thematik. Dient dem Vertrauensaufbau. Die zweite E-Mail soll dann am dritten Tag folgen mit weiteren Tipps zum Vertrauensaufbau. Es sollte noch kein Verkauf angestrebt werden. Die dritte Mail kommt fünf Tage später mit weiteren Tipps, aber schon Produkt erwähnen. Die vierte Mail kommt sechs Tage nach Eintragung mit einem klaren Angebot mit Anreiz zum sofortigen Kauf. Die fünfte Mail kommt sieben...

Newsletter-Versand leicht gemacht

Wir setzen die Einführung ins E-Mail-Marketing-Programm mailchimp.com fort. Was ist das Grundelement jedes E-Mail-Marketing-Programms? Antwort: Eine Liste, um damit Adressen zu verwalten. Wie ist der grundsätzliche Ablauf? Antwort: Erst Liste erstellen, einzelne Adressen eintragen bzw. andere Listen importieren, z.B. aus Google Contacts. Anmeldeformular (Signup form) erstellen. Automatisch sieht das Programm vor: „Signup form with alerts“, damit Benutzer evtl. Fehler bei der Angabe korrigieren kann, Danke-Seite (Signup „thank you page“) und Bestätigungs-Mail (Opt-in confirmation email) (das ist das sog. double-opt out) sowie die „Confirmation Thank you page“.Auf die „Final welcome email“ kann verzichtet werden. Anmeldeformular so schlank wie möglich halten, am besten nur die E-Mail-Adresse  und den Namen erfragen. Aus User-Sicht: Besucher kommt auf Squeeze-Seite, trägt sich mit seiner E-Mail-Adresse ein, wird weiter auf eine Bestätigungs- bzw. Danke-Seite geleitet und dann auf die eigentliche Website. Evtl. erhält er für den Eintrag ein Geschenk (Freebee). Ein Abmeldeformular (einfaches Opt-out) ist ebenfalls notwenig. Der User drückt auf entsprechenden Button, kommt auf  „Unsubscribe form“ und danach auf „Unsubscribe success page“. Mailchimp hat auch ein „Unsubscribe reason form“, in dem man den Grund für die Abbestellung des Newsletters angeben kann (Ist aber optional). Anschließend auf „Campaigns“ gehen und Kampagnen-Typ auswählen: regular (am besten geeignet) plain-text (nur Text) A/B-split (splitten, um Kampagne zu testen) RSS-Driven (aufgrund von RSS-feet automatisch Mails verschicken) Inbox Inspection (Betreffzeile-Test, wie Newsletter ankommt) Nächster Schritt: Ein Template auswählen, z.B. Basis-Vorlage einspaltig, einfarbig. Besonders interessant: Ein Video in den Newsletter einzubinden. Einfach Video-Tag  über „merge tags mailchimp“ googeln und die drei XXX durch die Video-ID bei you tube ersetzen.  *|YOUTUBE:[$vid=XeAodmRuh6Y]|* Ein Button (z.B. „Jetzt kaufen!“) lässt sich ebenfalls einfach über Drag&Drop einfügen....