Endlich Bürgermeister in Fourquare sein!

Foursquare ist ein standortbezogenes soziales Netzwerk. Über eine App auf dem Mobiltelefon können sich registrierte Benutzer mit Freunden verbinden und ihren aktuellen Standort bekanntgeben. Der Dienst nutzt dabei die GPS-Fähigkeit des Mobiltelefons, um den aktuellen Standort der Benutzer festzustellen. Benutzer können an den Standorten „einchecken“. Für jeden Check-In werden Punkte verliehen, und der Nutzer kann seinen aktuellen Standort auf Twitter oder Facebook veröffentlichen. Gelegentlich erhält der Benutzer Abzeichen („Badges“) für Check-Ins. So gibt es beispielsweise Abzeichen für besonders häufiges Besuchen eines Standortes, z.B. Restaurants etc. User können außerdem eine persönliche „To-Do-Liste“ erstellen oder öffentliche Tipps über Standorte mit anderen Benutzern austauschen, was oft zur Empfehlung von Restaurants genutzt wird. Hält ein Benutzer die meisten Check-Ins an einem Standort, so wird er zum Bürgermeister (Mayor) des Standorts. Unternehmen sollten Fourquare in ihr Marketing-Konzept einbauen. Sie können einen Eintrag erstellen und über Newbies bzw. Goodies, die sie gewähren, und Bewertungen durch ihre Kunden Traffic auf ihre Website ziehen. Beispiel Rossmann: „Ein Besuch. Ein Check-In. Fünf Euro gespendet! Besuche unsere Filialen und Rossmann spendet für jeden Check-In 5€ für die Stiftung Weltbevölkerung.“ Profis wissen es: Gerade Mayours wollen gehegt und gepflegt werden! Der Trend ist eindeutig, Bewertungen erobern die Welt: Die Modefirma C&A hat ihre Kleiderbügel mimt einem digitalen Zähler ausgestattet, der anzeigt, wie häufig ein Kleidungsstück bei Facebook mit einem „Like“ versehen wurde. Leider gibt es diese Kleiderbügel bislang nur in Brasilien. Warum nur?  🙂...
Die Macht der Bilder, heute mit meinem Lieblingsfoto

Die Macht der Bilder, heute mit meinem Lieblingsfoto

(aufgenommen in der Nähe von Haltern bei Münster). Bildernetzwerke sind im Kommen, denn Fotos kommen an. Instagram, Flickr und Pinterest sind die bekanntesten. Pinterest nutzen rund 1,5 Mio. Nutzer in Deutschland (100 Mio. weltweit), wobei Frauen stärker vertreten sind. User können Bilder (Pins)  mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften. Andere können dieses Bild  teilen (repinnen), ihren Gefallen daran ausdrücken oder es kommentieren. Man kann Pinnwänden oder Pinnern folgen. Laut Blogger Christian Buggisch ist Instagram doppelt so groß: 200 Mio. Nutzer weltweit, 3 Mio. in Deutschland. Am besten per Mobile App zu gebrauchen. Flickr ist eher ein Fotoarchivierungsprogramm und eignet sich gut für private Zwecke. Ich kann Freunden oder Familie eine Zugangsberechtigung erteilen (Gästepass). Eine Registrierung benötigen sie zum Ansehen der Bilder nicht, sie müssen lediglich auf den entsprechenden Link klicken. Die offene Frage ist: Entwickeln sich die Bildernetzwerke zu Socialbookmarketing-Plattformen oder eher zu Shop-Systemen? Bislang funktionieren sie jedenfalls wohl ohne Werbung.   YouTube ist das größte Video-Netzwerk und die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Auf der Internetpräsenz stehen Film- und Fernseh­ausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme. Über das YouTube-Partnerprogramm ist es möglich, Geld zu verdienen. Wenn man viel gesehene Videos produziert 🙂 Ein gutes Tool für Bildschirmaufnahmen und Videobearbeitung am PC ist camtasia. Die Studio-Variante kostet 258 €. Eine kostenlose Software, um den Bildschirm abzufilmen, bietet HyperCam. Sehr einfach und anwenderfreundlich! Erforderlich ist dann aber AnyVideoConverter, um mein Video in andere Formate (mp4, webm, ogv) umzuwandeln, damit die verschiedenen Browser das Video darstellen können. MovieMaker wiederum ist ein kostenloses Schnittprogramm. Eine weitere, für – Producer allerdings kostenpflichtige – Plattform, um Bilder/Videos hochzuladen, ist Vimeo.  ...

Ein tiefer Griff in die Werkzeugkiste

Tools fürs Monitoring im Social Media Marketing gibt es wie Sand am Meer. Welche sind wichtig? Fanpagekarma ist ein umfangreiches Tool, das u.a. einen Shitstorm Alert bietet. D.h. wenn eine bestimmte Anzahl von Posts eingeht (genaue Zahl lässt sich einstellen), erfolgt eine Benachrichtigung des Systems per E-Mail. Twazzup ist ein schönes Werkzeug für die Arbeit mit Twitter und dient als Suchmaschine für alle Twitter-Inhalte. Die Suche mit Twitter ist ein interessantes Unterfangen, um Hypes, Trends und Gedanken sehr aktuell auszulesen. Storify wiederum packt Artikel, Bilder etc. zu einem Thema in eine „story.“ In der Social Mention Suchmaschine kann man in Blogs, Micro-Blogs, Kommentaren, Bookmarks, Events, Bilder, Nachrichten und Videos nach den jeweiligen Suchbegriffen suchen. Mit einem Klick auf das jeweilige Suchformat bekommt man die verschiedensten Inhalte angezeigt, im rechten Bereich der Website von Social Mention sieht man dabei zu den unterschiedlichen Suchbegriffen auch einen Social Rank (positive/negative/neutrale Erwähnung). Wildfire erlaubt die komfortable Erstellung von Kampagnen. Durch die Verbindung mit Google Analytics bietet das Google Tool eine detaillierte Aufschlüsselung von Conversions (UTM-Tracking): Wo ist das Werbebudget am besten eingesetzt? Mit Google Analytics lässt sich die eigene Website analysieren: Besuche, Besuchsdauer, Absprungrate etc. Welche Seiten funktionieren am besten? Über die Einbindung von Facebook-Fanpage etc. wiederum lassen sich Interaktionen auf diesen Kanälen untersuchen (z.B. soziale Inhalte teilen). Aus dem Monitoring in die Analyse: Für eine Analyse sollte man zwei bis drei Ziele festlegen; ein Ziel könnte sein: Interessenten gewinnen, definiert als Nutzer, die länger als fünf Minuten auf unserer Seite waren. Oder ein Produkt gekauft haben. Auch eine Verbindung mit Google AdWords (um Anzeigen zu schalten) und Google AdSense (um Werbefläche bereitzustellen)...

Erfolg messen und mehr Erfolg haben

Wer sein neugegründetes Unternehmen bekannt machen möchte, sollte sich zunächst an erfolgreichen Konkurrenten orientieren, um herauszufinden, welche Media-Kanäle gut funktionieren und welche nicht. Die Auswertung/Analyse der eigenen Marketing-Maßnahmen ist der nächste Schritt. Welche Messwerte und Tools gibt es für die einzelnen Messebenen? Auf der Inhaltsebene: Themenspektrum und Kommunikationsvolumen Share of Voice (Wie oft werden im sozialen Web bestimmte Schlüsselwörter erwähnt?) Auf der Kontext-/Netzwerkebene: Reichweite (Page Impression/Page Visit/Unique Visiter; Tools sind socialbakers für Monitoring, Google Analytics erlaubt einfache Analyse) Wer eine eigene Facebook-Fanpage hat, kann sich ab einer Größe von 25 Fans umfangreiche Statistiken anzeigen lassen. Für größere Unternehmen interessant ist das Tool radian6, das eine detaillierte Datenanalyse liefert. Es kostet 15.000 Euro / Monat. Eher für den Mittelstand geeignet ist brandwatch, ein weiteres nützliches Social Media Monitoring-Tool ab 600 Euro / Monat. Google Page Rank Verlinkungen Auf der Nutzerebene: Verweildauer Aktivität (Kommentare pro Beitrag) Mit dem Key Performance Indicator (KPI) messe ich den Erfolgsgrad einer Leistung, z.B.  Branding meiner Marke oder mehr Aufträge. 1. Rohdaten erfassen, z.B. 100 Follower 2. Vergleichszahl setzen, z.B. Erwähnung: Von 100 Followern erwähnen 2 explizit meine Marke. 3. Leistungskennzahl (KPI) definieren: Zielsetzung ist, 20 x / Monat erwähnt zu werden. 20 Erwähnungen = 1 oder 100%. Der Return on Invest (ROI) bezeichnet ein Modell zur Messung der Rendite, gemessen am Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Das Tool netvipes führt viele Messdaten zusammen: Ich kann Branchen, Themen oder Blogs beobachten und die Kennzahlen meiner Social Media-Kanäle anzeigen lassen.   Zusammenfassend: Welche Monitoring-Instrumente sollte ein Start-up einsetzen? Google Analytics, Google Webmaster-Tools (für die Website) twilert (für Twitter) HootSuite Sumall tynt  ...

Auch Unternehmen haben Beziehungen :)

Der Ausdruck business-to-business (B2B oder B-to-B) bezeichnet wirtschaftliche Beziehungen zwischen Unternehmen – im Gegensatz zu Beziehungen von Unternehmen zu Konsumenten oder den eigenen Mitarbeitern. Wichtige soziale Kanäle im B2B-Marketing sind Xing und LindedIn. Immer bedeutender für Unternehmen wird auch der firmeneigene Blog. Mit Xing und LinkedIn pflegen die Mitglieder (Unternehmen und einzelne Nutzer) vor allem ihre beruflichen Kontakte und bauen sich ein eigenes Netzwerk auf. Xing ist ein starkes Netzwerk in Deutschland mit 14 Mio. Mitgliedern. Für den Einsteiger interessant sind fach-/ bzw. branchenspezifische Gruppen, denen man beitreten und Unternehmensseiten, die man abonnieren kann. LinkedIn ist ein ähnlicher Kanal aus den USA, der weltweit stark wächst. Wichtig für alle, die im internationalen Business tätig sein wollen....

Ein Event = mehr Erfolg!

Ein Event wie ein Barcamp oder eine Messe ist ein weiteres interessantes Marketingmittel. Die Frage lautet also: Wie stelle ich ein erfolgreiches Event auf die Beine? Folgende Punkte sind zu beachten bzw. abzuarbeiten: Vorankündigung So früh wie möglich Einblicke in Zeit- und Themenplan geben (Online Vermarktung u. Empfehlungsmarketing wie Vermittlerbonus und Freundschaftsrabatte) Einbinden mit Abstimmungen (z.B. über Themen/Battle der Dozenten) Porträts der Akteure Gastartikel Videos (sofern schon vorhanden) Programmplan (Ein Tool für die Erstellung eines Events ist http://de.amiando.com – damit lassen sich auch Event-Videos oder Fotos auf der Event-Page einfügen) Serviceinfos (Hotels etc.), Twibbons? Hashtag? Die Technik Internetzugang (Strom, DSL, WLAN) Fotos und Videos (Kamera parat? Fotograf?) Laptop (Für Präsentation und mehr) Livedokumentation Livestreams (Video bzw. Audio) Berichterstattung (Blog, Liveticker etc.) Interaktion gewünscht? (Chat, Telkon etc.)  ...